Könnte der „Globalisierungselefant“ eine Flucht in den Protektionismus einleiten?

Unter der dank seiner Form allgemeinen Bezeichnung als „Globalisierungselefant“ bekannt, zeigt die obige Grafik, wie zwischen 1988 und 2008 die Realeinkommen der reichsten und ärmsten Menschen der Welt in die Höhe geschossen sind. Demgegenüber sanken aber die Realeinkommen der Geringverdiener in den Industrieländern, und die globale Finanzkrise und ihre Folgen haben seitdem dazu geführt, dass die durchschnittlichen Realeinkommen der Arbeitnehmer in weiten Teilen der entwickelten Welt stagnieren. In Großbritannien liegen die durchschnittlichen Wochenverdienste immer noch deutlich (7,7%) unter dem inflationsbereinigten Höchststand von 2008.

Wir denken, dass der Chart zu erklären hilft, warum Populismus in entwickelten Märkten Fuß gefasst hat. Wenn man Teil dieser „ausgepressten Mitte“ ist, dann war die Globalisierung in den letzten drei Jahrzehnten wahrscheinlich weniger eine Kraft des Guten als vielmehr eine Quelle der Angst. Es ist also keine große Überraschung, dass sich die Menschen in ihrer Suche nach Lösungen „neuen“ politischen Stimmen zuwenden. In den USA hat Präsident Trump zweifelsohne seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, Amerika wieder an die erste Stelle zu setzen. In anderen Ländern deutet aber ebenfalls eine Verschiebung der Volksmeinung darauf hin, dass die Mittelschichten der entwickelten Welt die Frage stellen, ob der freie Handel in ihrem Interesse liegt.

Diese Art der Rhetorik ignoriert jedoch ein grundlegendes Problem, nämlich die viel höheren Arbeitskosten in den entwickelten Märkten. Wenn beispielsweise die USA mehr Zölle einführen, würde dies lediglich die Warenkosten für die US-Verbraucher erhöhen. Selbst wenn ein Teil der gewerblichen Produktion abgestützt würde, wäre dies wahrscheinlich in sehr hohem Maße automatisiert und es würden nur wenige zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Angesichts der potenziellen Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder sind wir schließlich der Meinung, dass ein verstärkter Protektionismus keine Gewinner hervorbringt und die sehr reale Möglichkeit einer höheren Inflation und eines geringeren BIP-Wachstums besteht.

Douglas Reed – Newton, ein Unternehmen von BNY Mellon

Unter der dank seiner Form allgemeinen Bezeichnung als „Globalisierungselefant“ bekannt, zeigt die obige Grafik, wie zwischen 1988 und 2008 die Realeinkommen der reichsten und ärmsten Menschen der Welt in die Höhe geschossen sind. Demgegenüber sanken aber die Realeinkommen der Geringverdiener in den Industrieländern, und die globale Finanzkrise und ihre Folgen haben seitdem dazu geführt, dass die durchschnittlichen Realeinkommen der Arbeitnehmer … erfahren Sie mehr

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Wie Argentinien die Außenseiterrolle ablegte

Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme im Jahr 2015 haben Staatspräsident Mauricio Macri und sein wirtschaftspolitisches Team damit begonnen, die argentinische Wirtschaft zu reformieren. So wurden Kapitalkontrollen abgebaut, die Wechselkurspolitik liberalisiert und ein jahrelanger Streit mit den Gläubigern beigelegt. Nun erntet Argentinien den Lohn dieser Reformen, denn nicht nur das Wachstum, sondern auch das Vertrauen sind in das Land zurückgekehrt.

Darüber hinaus haben diese Reformen auch positive Tendenzen an den argentinischen Anleihenmärkten ausgelöst. Am eindeutigsten beobachten ließ sich dies vermutlich im letzten Jahr, als Argentinien seine Rückkehr an den internationalen Anleihenmarkt ankündigte – und zwar mit einer rekordverdächtigen Emission in US-Dollar nominierter Papiere im Wert von 16,5 Mrd. US-Dollar.

Nicht ganz so offensichtlich sind hingegen die Entwicklung sowie die steigende Nachfrage nach auf argentinische Peso lautenden Anleihen. Schließlich tragen aber auch die Bemühungen der Regierung, die Zinskurve von Lokalwährungsanleihen wiederaufzubauen, allmählich Früchte.

Unserer Einschätzung nach werden die Anleger auch weiterhin ein reges Kaufinteresse an diesen Anleihen zeigen, solange sie die Währungsausrichtung ohne Einschränkungen bei der Kapitalrückführung absichern können. Gleichzeitig haben argentinische Unternehmen dank der Möglichkeit, Anleihen in lokaler Währung zu emittieren, inzwischen nicht mehr mit Problemen bei den Verbindlichkeiten-Währungen zu kämpfen.

Die argentinischen Anleihenmärkte haben angesichts grundlegender wirtschaftlicher und politischer Veränderungen einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Die aktuellen Entwicklungen an den Märkten für Staats-, Lokalwährungs- und Unternehmensanleihen sowie an den Devisenmärkten bieten Anlegern unserer Meinung nach eine einzigartige Chance, an diesem Aufwärtstrend zu partizipieren und von einigen der attraktivsten und vielversprechendsten Renditen, die momentan überhaupt erhältlich sind, zu profitieren.

Oliver Williams – Insight, eine BNY Mellon-Gesellschaft

Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme im Jahr 2015 haben Staatspräsident Mauricio Macri und sein wirtschaftspolitisches Team damit begonnen, die argentinische Wirtschaft zu reformieren. So wurden Kapitalkontrollen abgebaut, die Wechselkurspolitik liberalisiert und ein jahrelanger Streit mit den Gläubigern beigelegt. Nun erntet Argentinien den Lohn dieser Reformen, denn nicht nur das Wachstum, sondern auch das Vertrauen sind in das Land zurückgekehrt. Darüber hinaus … erfahren Sie mehr

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Mit der indischen Infrastruktur auf der Überholspur

Schwellenländeranleihen: Mit den Mythen aufräumen

Die Einführung des sogenannten IRB – des ersten Infrastruktur-Investmentfonds Indiens – aus dem Mai belegt die Erwartungen, dass Infrastrukturausgaben das Wachstum dieses Landes in den nächsten Jahren entscheidend bestimmen werden. (nur Großbritannien)

Die Einführung des sogenannten IRB – des ersten Infrastruktur-Investmentfonds Indiens – aus dem Mai belegt die Erwartungen, dass Infrastrukturausgaben das Wachstum dieses Landes in den nächsten Jahren entscheidend bestimmen werden.

Der IRB-Trust, der sechs Mautstraßen betreibt, bietet eine Rendite von 10% bis 12% und dürfte nur der erste einer ganzen Reihe derartiger Trusts sein. In diesem Zusammenhang sollte man sich vor Augen führen, dass derzeit gerade einmal 10% aller marktbreiten Titel am indischen Markt eine Rendite von über 3% erzielen.

Die indische Regierung beabsichtigt zwar, rund 20 Mrd. US-Dollar in den Ausbau des Straßennetzes zu investieren, aber unserer Meinung nach könnten Trusts wie der IRB nicht nur von den höheren Staatsausgaben profitieren.

So legt die Regierung beispielsweise auch großes Augenmerk auf den Bereich Luftfahrt. Im Jahr 2016 wurden in Indien etwa 150 Millionen Inlandsflüge registriert (im Vergleich zu rund 90 Millionen in den USA und ungefähr 500 Millionen in China). Flugreisen kosten zwar möglicherweise mehr, aber man benötigt für dieselbe Strecke nur etwa ein Sechstel der Zeit. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass die Zahl der Flughäfen ansteigen wird und diese dann wahrscheinlich (im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften) privatisiert werden.

Naomi Waistell – Newton (eine BNY Mellon-Gesellschaft)

Die Einführung des sogenannten IRB – des ersten Infrastruktur-Investmentfonds Indiens – aus dem Mai belegt die Erwartungen, dass Infrastrukturausgaben das Wachstum dieses Landes in den nächsten Jahren entscheidend bestimmen werden. (nur Großbritannien) Die Einführung des sogenannten IRB – des ersten Infrastruktur-Investmentfonds Indiens – aus dem Mai belegt die Erwartungen, dass Infrastrukturausgaben das Wachstum dieses Landes in den nächsten Jahren entscheidend … erfahren Sie mehr

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Mythen rund um Schwellenländeranleihen ausräumen

Emittenten von Schwellenländeranleihen wird oftmals eine geringere Kreditwürdigkeit zugeschrieben als ihren Pendants aus den etablierten Industriestaaten. Unserer Erfahrung nach zeichnet die Wirklichkeit aber ein ganz anderes Bild.

Zum einen waren die Ausfallraten an den Schwellenländermärkten in den letzten Jahren nicht wesentlich höher als in den Industrienationen. Gleichzeitig ist die Qualität der Covenants bei Schwellenländeranleihen im Durchschnitt tendenziell höher als bei Papieren aus den etablierten Volkswirtschaften.

Darüber hinaus verbessern sich auch die Fundamentaldaten von hoch rentierlichen Schwellenländeranleihen. Außerdem erwartet man für dieses Jahr einen Rückgang der Ausfallraten.

Vergleicht man die Ausfallraten von Emittenten von Hochzinsanleihen aus den Schwellenländern seit 2000 mit denen ihrer US-Pendants, lassen sich zwei erwähnenswerte Beobachtungen machen. Zunächst einmal entwickeln sich diese beiden Segmente sehr ähnlich. Dies deutet darauf hin, dass die Ausfallraten sowohl bei Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern als auch bei US-Papieren in erster Linie durch globale zyklische Faktoren als durch regionale idiosynkratische Aspekte bestimmt werden. Darüber hinaus haben die Ausfallraten in den verschiedenen Zyklen ähnlich tendiert, wobei lediglich das Jahr 2002 eine gravierende Ausnahme war.

Auch bei den Ausfallraten von Schwellenländer-Staatsanleihen kann man feststellen, dass credit-spezifische Ereignisse immer seltener werden. Auf Basis des JP Morgan Emerging Market Bond-Index (EMBI) Global, der das Anlagespektrum in Hartwährungen denominierter Schwellenländer-Staatsanleihen repräsentiert, das internationalen Investoren zur Verfügung steht, sind seit 2000 nur sieben im Index vertretene Schwellenländer-Staatsanleihen nicht bedient worden. Die Berücksichtigung flexibler Wechselkurse, die Verbesserung der externen Bilanzen, die Anhäufung von Devisenreserven sowie ein Trend hin zur Emission von Lokalwährungsanleihen anstelle externer Papiere sind ebenfalls Erklärungen für diese Entwicklung.

Rodica Glavan – Insight Investmenteine BNY Mellon-Gesellschaft

Emittenten von Schwellenländeranleihen wird oftmals eine geringere Kreditwürdigkeit zugeschrieben als ihren Pendants aus den etablierten Industriestaaten. Unserer Erfahrung nach zeichnet die Wirklichkeit aber ein ganz anderes Bild. Zum einen waren die Ausfallraten an den Schwellenländermärkten in den letzten Jahren nicht wesentlich höher als in den Industrienationen. Gleichzeitig ist die Qualität der Covenants bei Schwellenländeranleihen im Durchschnitt tendenziell höher als bei … erfahren Sie mehr

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Wie allokieren europäische Fonds-Selektoren derzeit ihre Engagements in Hochzinsanleihen?

Das Wirtschaftswachstum in den USA sowie in Europa sollte kräftig genug sein, um den Gewinntrend in diesem Jahr zu stützen, so dass sich die Zahl der Nichtbedienungen in Grenzen halten sollte. Aufgrund der Politik von US-Präsident Donald Trump besteht aber auch weiterhin die Gefahr eines zunehmenden Protektionismus. Die Kredit-Fundamentaldaten sind auch dank des robusten Konjunkturumfelds sowie des recht ordentlichen Gewinnwachstums nach wie vor solide. Obwohl die Renditen zuletzt deutlich gesunken und die Zinsdifferenzen ebenfalls massiv geschrumpft sind, macht das Segment Hochzinsanleihen im Vergleich zu vielen anderen Anlageklassen weiterhin einen attraktiven Eindruck (und zwar selbst dann, wenn die Zinsen ansteigen sollten. Unserer Meinung nach kommt das technische Umfeld dem Markt für europäische Hochzinsanleihen nach wie vor zugute. So rechnen wir in Europa aktuell nicht mit einem deutlichen Zinsanstieg. Die Gründe dafür sind die nach wie vor bestehenden politischen Probleme, Besorgnisse um Griechenland sowie die anhaltenden Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank. Im Gegensatz dazu könnte der US-Markt für Hochzinsanleihen infolge weiterer Zinserhöhungen jedoch kurzzeitige Schwächephasen verzeichnen. Dazu könnten auch Mittelabflüsse aus entsprechenden börsengehandelten Fonds sowie ein niedrigerer Ölpreis beitragen.

Uli Gerhard – Insight, eine BNY Mellon-Gesellschaft

Das Wirtschaftswachstum in den USA sowie in Europa sollte kräftig genug sein, um den Gewinntrend in diesem Jahr zu stützen, so dass sich die Zahl der Nichtbedienungen in Grenzen halten sollte. Aufgrund der Politik von US-Präsident Donald Trump besteht aber auch weiterhin die Gefahr eines zunehmenden Protektionismus. Die Kredit-Fundamentaldaten sind auch dank des robusten Konjunkturumfelds sowie des recht ordentlichen Gewinnwachstums … erfahren Sie mehr

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US-Banken bestehen Stresstests der Fed „mit links“

Unserer Meinung nach sprechen die Ergebnisse des diesjährigen CCAR[1] – den alle 34 systemrelevanten US-Banken bestanden haben – für eine bessere Zukunft des Finanzdienstleistungssektors.

Diese Ergebnisse bestärken uns in unserer Auffassung, dass der Markt die Höhe der Kapitalerträge sowohl in diesem als auch insbesondere im nächsten Jahr (in dem die neue Regierung ihre unternehmerfreundlichen Vertreter bei der US-Notenbank ernennt) unterschätzt hat.

Auf lange Sicht deuten die relativen Kurs-/Buchwerte in dieser Branche darauf hin, dass eine ganze Reihe unterbewerteter Firmen in diesem Sektor über viel versprechende Zukunftsaussichten verfügt – und zwar selbst dann, wenn das Reformpaket von US-Präsident Donald Trump nur teilweise umgesetzt werden sollte.

John Bailer – The Boston Company, eine BNY Mellon-Gesellschaft

[1]  Beim „Comprehensive Capital Analysis and Review“ (CCAR) handelt es sich um eine jährliche Erhebung der US-Notenbank, die ermittelt, ob die größten Bankinstitute, die in den USA geschäftlich tätig sind, über ausreichend Kapital verfügen, um ihr Geschäft auch in Phasen wirtschaftlicher und finanzieller Probleme weiterführen zu können.

Unserer Meinung nach sprechen die Ergebnisse des diesjährigen CCAR[1] – den alle 34 systemrelevanten US-Banken bestanden haben – für eine bessere Zukunft des Finanzdienstleistungssektors. Diese Ergebnisse bestärken uns in unserer Auffassung, dass der Markt die Höhe der Kapitalerträge sowohl in diesem als auch insbesondere im nächsten Jahr (in dem die neue Regierung ihre unternehmerfreundlichen Vertreter bei der US-Notenbank ernennt) unterschätzt … erfahren Sie mehr

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Die Wirtschaft Brasiliens wächst trotz politischer Turbulenzen

Unserer Meinung nach sind es nicht die politischen Turbulenzen, welche die letzten Jahre mehr oder weniger geprägt haben, die die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas ausmachen, sondern vielmehr die Widerstandskraft des Landes gegenüber solchen Ereignissen. So ist die brasilianische Wirtschaft noch lange nicht geschlagen, sondern zieht weiter an, während das Land nach wie vor stetige Mittelzuflüsse verzeichnet. Gerechnet seit Jahresbeginn haben brasilianische Aktienmärkte 21,1% zugelegt, während das Plus auf 12-Monatsbasis 24,6% beträgt. Damit hat sich dieser Börsenplatz wesentlich besser entwickelt als die Aktienmärkte der Industriestaaten (so haben beispielsweise britische Aktien sowohl seit Anfang 2017 als auch auf 12-Monatssicht einen Zuwachs von 11,8% vorgelegt) sowie vieler anderer Schwellenländer (in Kolumbien ist der Aktienmarkt seit Jahresbeginn um 14,4% und in den letzten 12 Monaten um 11,0% angestiegen)[1].

Zwei Faktoren haben dazu beigetragen, die Lage zu stabilisieren. Zunächst einmal hat die Notenbank Brasiliens rechtzeitig gehandelt, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zweitens ist unter Federführung von Finanzminister Henrique Meirelles ein Reformprogramm umgesetzt worden, das ausgereicht hat, um das Vertrauen der Anleger in die Zukunftsaussichten Brasiliens wieder herzustellen. Eine wichtige Komponente dieses Programms ist die geplante Reformierung des großzügigen Rentensystems des Landes. Sollte der Kongress diesem Vorhaben zustimmen, sollte dies dazu beitragen, das Haushaltsdefizit Brasiliens abzubauen und die Wirtschaft des Landes beflügeln.

Rogério Poppe – ARX, eine BNY Mellon-Gesellschaft

[1] FTSE All World-Index, in US-Dollar per 31. August 2017

Unserer Meinung nach sind es nicht die politischen Turbulenzen, welche die letzten Jahre mehr oder weniger geprägt haben, die die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas ausmachen, sondern vielmehr die Widerstandskraft des Landes gegenüber solchen Ereignissen. So ist die brasilianische Wirtschaft noch lange nicht geschlagen, sondern zieht weiter an, während das Land nach wie vor stetige Mittelzuflüsse verzeichnet. Gerechnet seit Jahresbeginn haben brasilianische … erfahren Sie mehr

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Die Zukunft fährt elektrisch

Wir bei Newton gehen davon aus, dass die Ära der Verbrennungsmotoren allmählich zu Ende geht, da sich Elektrofahrzeuge immer mehr durchsetzen.

Da wäre zunächst einmal der ökologische Blickwinkel. So hat die Europäische Kommission kürzlich Pläne vorgelegt, die nicht nur eine Verschärfung der Abgastests für Automobilhersteller, sondern auch wesentlich höhere Strafen für Unternehmen vorsehen, die den Anforderungen nicht gerecht werden. Ab 2019 wird eine Strafzahlung in Höhe von 95 Euro für jedes Gramm CO2 pro Kilometer fällig, um das der Grenzwert überschritten wird, falls die Durchschnittswerte eines bestimmten Modells über der Zielvorgabe liegen – und zwar pro hergestelltem Fahrzeug. Für ein Unternehmen wie Volkswagen, das in Europa im Jahr 2016 3,65 Millionen Fahrzeuge verkauft hat, würde bereits eine Überschreitung der Emissionsziele der Europäischen Kommission um drei Gramm eine Geldbuße in Höhe von 1 Mrd. Euro nach sich ziehen.

Darüber hinaus bieten Elektrofahrzeuge unserer Einschätzung nach aber auch noch weitere Vorzüge gegenüber Benzin- oder Dieselfahrzeugen. So werden in Elektrofahrzeugen beispielsweise weniger bewegliche Teile verbaut, so dass sie zuverlässiger und günstiger im Unterhalt sind. Außerdem dürften sie auch sicherer sein, und jeder, der schon einmal einen Tesla gefahren hat, wird bestätigen, dass sie auch in Sachen Fahrspaß mithalten können. Schließlich bieten sie 100% Drehmoment bei 0 Umdrehungen pro Minute.

Deshalb stellt sich unserer Meinung nach nicht die Frage, ob, sondern vielmehr wann Elektrofahrzeuge ihre mit fossilen Brennstoffen angetriebenen Pendants überholen werden.

Mathieu Poitrat Rachmaninoff, Newton

 

Wir bei Newton gehen davon aus, dass die Ära der Verbrennungsmotoren allmählich zu Ende geht, da sich Elektrofahrzeuge immer mehr durchsetzen. Da wäre zunächst einmal der ökologische Blickwinkel. So hat die Europäische Kommission kürzlich Pläne vorgelegt, die nicht nur eine Verschärfung der Abgastests für Automobilhersteller, sondern auch wesentlich höhere Strafen für Unternehmen vorsehen, die den Anforderungen nicht gerecht werden. Ab … erfahren Sie mehr

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